Ehemalige Festhalle Speichersdorf

Ort: Speichersdorf

Überarbeitung des Wettbewerbsentwurfes

Speichersdorf besitzt eine starke industrielle und handwerkliche Tradition, an diese knüpft das Projekt an. Die leerstehende Festhalle der 1960er Jahre bietet durch ihre Lage als Anfangspunkt der neuen Ortsmitte entlang der Schulstraße großes Potenzial für positive Entwicklung im Ortszentrum. Ziel ist die Transformation in ein multifunktionales Ideenwerk, ein offener Ort für Handwerk, Gründung, Start-ups und Kreative. Die Werkhalle soll als handwerklich-kreativer Schmelztiegel wirken und neue wirtschaftliche sowie soziale Impulse setzen.

In der weiteren Bearbeitung des Wettbewerbsvorschlages wurde die Nutzung auf die Bedürfnisse der Gemeinde Speichersdorf konkretisiert. Das Konzept verbindet die Werk- und Gemeinschaftshalle mit einem neuen Bürger- und Gemeinschaftstreff, als zentralen Ort der Begegnung. Ein Selbstbedienungsladen für regionale Produkte erweitert das Angebot und lässt sich durch flexible Faltwände sowohl eigenständig als auch in Verbindung mit dem Bürgercafé nutzen. Für die Gemeinschaftshalle wurden konkrete Nutzungsszenarien entwickelt, die eine gemeinwohlorientierte und niedrigschwellige Nutzung ermöglichen, etwa als Repaircafé, für Filmabende, Flohmärkte oder kulturelle Veranstaltungen. Ergänzend dazu bietet ein Multifunktionsraum im ersten Obergeschoss flexible Flächen für Yogakurse, Schulunterricht, Workshops oder Vereinstreffen und schafft damit Raum für unterschiedlichste gemeinschaftliche Nutzungen. Das Projekt versteht die ehemalige Festhalle als offenen Ort für Austausch, Teilhabe und regionale Identität und entwickelt sie zu einem lebendigen sozialen Mittelpunkt der Gemeinde weiter.